Bayerische Laugenbrezel – knusprig und authentisch
Selbstgemachte Laugenbrezeln mit echter Natronlauge – knusprig glänzend außen, weich und zäh innen. Das komplette Rezept mit allen Tricks für perfekte Brezeln zu Hause.
Das beste Butterplätzchen Rezept aus Mürbeteig – knusprig, buttrig und in jeder Form. Perfekt zum Ausstechen für Weihnachten oder das ganze Jahr.
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Für 40 Portionen
Es gibt Rezepte, die über Generationen weitergegeben werden – Butterplätzchen gehören dazu. Der butterreiche Mürbeteig, der buttrig-zarte Biss, die schneeweißen Zuckerguss-Muster: Weihnachten ohne Plätzchen ausstechen ist kaum vorstellbar. Aber eigentlich sind diese Kekse viel zu lecker, um sie nur im Dezember zu backen. Dieses Rezept funktioniert das ganze Jahr.
Dieser klassische Mürbeteig braucht keine Kompromisse: viel echte Butter, ein gutes Mehl, ein Eigelb für die Bindung – mehr braucht es nicht. Der Teig lässt sich perfekt ausrollen, reißt nicht, und die fertigen Plätzchen behalten beim Backen ihre Form ohne auseinanderzulaufen. Wie bei Oma, nur mit einem klaren Schritt-für-Schritt-Rezept.
Die Qualität der Butter entscheidet über alles. Nimm echte Butter mit mindestens 82 % Fettgehalt – keine Margarine, keine Light-Variante. Das Mehl Type 405 ist das feinste und gibt dem Teig die zarte Konsistenz, die Mürbeteig ausmacht. Das Eigelb bindet den Teig ohne ihn zu zäh zu machen. Alles sollte kalt aus dem Kühlschrank kommen.
Für vegane Plätzchen kann die Butter durch vegane Butter und das Eigelb durch 1 EL Apfelsauce ersetzt werden – das Ergebnis ist etwas weicher, aber lecker. Mit Dinkelmehl Type 630 bekommt der Teig ein leicht nussiges Aroma. Wer die Plätzchen bunter will, kann natürliche Lebensmittelfarben in den Zuckerguss mischen. Für eine Variante mit Vanille einfach 1 Päckchen Vanillezucker zum Teig geben.
Mehl und kalte, in Würfel geschnittene Butter in eine Schüssel geben und mit den Fingerspitzen schnell zu einer krümeligen Masse verarbeiten. Zucker, Eigelb und Salz hinzufügen und alles rasch zu einem glatten Teig verkneten – aber wirklich schnell, damit die Butter nicht zu warm wird. Den Teig zu einer flachen Scheibe formen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten, besser 1 Stunde, im Kühlschrank ruhen lassen.
Den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den gekühlten Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 4–5 mm dünn ausrollen. Zu dünne Plätzchen verbrennen, zu dicke bleiben innen teigig. Mit Ausstechern die gewünschten Formen ausstechen und auf mit Backpapier ausgelegte Bleche legen. Den Abstand zwischen den Plätzchen muss nicht groß sein – Mürbeteig läuft kaum. Die ausgestochenen Plätzchen vor dem Backen nochmals 10–15 Minuten kühlen.
Im vorgeheizten Ofen 10–12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldgelb sind. Die Mitte darf noch etwas blass aussehen – beim Abkühlen werden die Plätzchen noch fester. Auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen. Für den Zuckerguss Puderzucker mit Wasser zu einer glatten, leicht zähflüssigen Masse verrühren. Mit einem kleinen Löffel oder Spritzbeutel auftragen und trocknen lassen.
Kalt arbeiten ist das A und O bei Mürbeteig. Wenn deine Hände warm sind, tauche sie kurz in kaltes Wasser, bevor du den Teig anfasst. Den Teig nie zu lange kneten – nur so lange, bis er zusammenhält. Ruhzeit im Kühlschrank ist nicht optional, sondern entscheidend: der Teig entspannt das Gluten und lässt sich danach perfekt ausrollen ohne zu reißen. Wenn Teig nach dem Ausstechen übrig bleibt, vorsichtig zusammendrücken und erneut ausrollen.
Mit etwas Zitronenabrieb im Teig bekommt man herrlich frische Zitronen-Butterplätzchen. Schokolade-Plätzchen entstehen, wenn man 2 EL Kakao in die Mehlmischung gibt. Zimtplätzchen werden mit 1 TL Zimt im Teig wunderbar würzig. Für gefüllte Plätzchen zwei gleiche Formen backen und mit Marmelade oder Nuss-Nougat-Creme verbinden.
Butterplätzchen sind der beste Begleiter für eine Tasse Tee oder Kaffee. In der Weihnachtszeit passen sie wunderbar zu einem heißen Kakao oder Glühwein. Als Geschenk in einer hübschen Dose mit Lebkuchen zusammen verpackt sind sie ein herzliches Mitbringsel.
In einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur halten die Plätzchen 3–4 Wochen frisch – ideal also für das Vorbacken in der Adventszeit. Verschiedene Sorten am besten in getrennten Dosen lagern, da sie Aromen abgeben können. Weiche Kekse wie Lebkuchen nie zusammen mit Butterplätzchen lagern, weil sie sonst weich werden.
Butterplätzchen aus echtem Mürbeteig sind ein Klassiker, der immer gelingt – wenn man die Kühlung nicht überspringt. Probier es aus, back eine große Portion und freue dich an der Freude, die du damit schenkst!
Das passiert, wenn der Teig zu kalt ist oder zu wenig zusammengehalten hat. Den Teig 30 Minuten in den Kühlschrank geben, dann bei Zimmertemperatur 5 Minuten aufwärmen lassen, bevor man ihn ausrollt. Wenn er immer noch brüchig ist, 1 TL kaltes Wasser einkneten.
In einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur halten Butterplätzchen bis zu 4 Wochen. Für noch längere Haltbarkeit können sie eingefroren werden – bis zu 3 Monate. Glasierte Plätzchen am besten in Lagen mit Backpapier einfrieren.
Ja, Mürbeteig kann problemlos 24–48 Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden. Sogar eingefroren hält er sich 3 Monate. Einfach eingewickelt aufbewahren und vor dem Ausrollen leicht antauen lassen.
Klassisch für Weihnachten sind Sterne, Tannenbäume, Herzen, Halbmonde und Engel. Für andere Jahreszeiten eignen sich Ostereier, Blumen oder einfache runde Formen. Wichtig ist, dass alle Formen gleich groß und gleich dick sind, damit sie gleichmäßig backen.
Das liegt meist an zu warmer Butter oder zu wenig Kühlzeit. Der Teig muss vor dem Backen gut gekühlt sein. Ausgestochene Plätzchen auf dem Blech 15 Minuten in den Kühlschrank stellen, bevor sie in den Ofen kommen – das hilft enorm.
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