Bayrischer Rotkohl – süß-sauer und aromatisch
Selbstgekochter Rotkohl ist eine ganz andere Welt als das Glas. Dieses Rezept mit Apfel, Rotwein und weihnachtlichen Gewürzen ist die perfekte Beilage zu Sauerbraten, Braten und Ente.
Veröffentlicht:
Zutaten
Für 6 Portionen
Zubereitung
Rotkohl selbst kochen – ein Unterschied wie Tag und Nacht
Wer einmal selbstgekochten Rotkohl probiert hat, kauft das Glas nie wieder. Die Kombination aus süßen Äpfeln, Rotwein und weihnachtlichen Gewürzen ergibt eine Tiefe, die kein Fertigprodukt erreicht.
Zubereitung
Basis anbraten: Schmalz oder Butter in einem großen Topf erhitzen. Zwiebeln darin glasig dünsten. Zucker hinzufügen und leicht karamellisieren lassen.
Rotkohl dünsten: Den fein gehobelten Rotkohl und die geraspelten Äpfel hinzufügen. Alles gut vermengen. Rotwein, Essig, Lorbeerblätter, Nelken und Zimtstange hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Köcheln: Den Deckel auflegen und den Rotkohl bei niedriger Hitze 45–60 Minuten sanft schmoren lassen. Gelegentlich umrühren und bei Bedarf etwas Wasser hinzufügen. Der Rotkohl sollte weich, aber nicht zerfallen sein.
Abschmecken: Lorbeer, Nelken und Zimtstange entfernen. Mit Salz, Pfeffer, Essig und Zucker nach Geschmack abschmecken – die Balance zwischen süß und sauer ist entscheidend.
Rotkohl schmeckt am zweiten Tag noch besser, wenn sich die Aromen voll entfaltet haben.
Häufige Fragen
Kann ich Rotkohl einfrieren? +
Ja, Rotkohl lässt sich hervorragend einfrieren. In Portionen aufgeteilt bis zu 6 Monate eingefroren halten. Beim Aufwärmen etwas Wasser hinzufügen.
Wie verhindere ich, dass der Rotkohl seine Farbe verliert? +
Der Essig im Rezept hilft, die leuchtend rote Farbe zu erhalten. Rotkohl in Kontakt mit Eisen oder Aluminium verfärbt sich – immer in einem Edelstahl- oder Emailletopf kochen.
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