Bärlauchbutter selber machen: Das beste Rezept mit Wildkräutern
Cremige Bärlauchbutter einfach selber machen! Perfekt zu Brot, Steak und Pasta. Mit diesem Rezept gelingt die würzige Kräuterbutter garantiert.
Entdecke die leckersten Bärlauch Rezepte für die Frühlingssaison! Von cremigem Bärlauch-Pesto bis zur würzigen Suppe – so holst du das Beste aus dem Waldknoblauch heraus.
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Für 4 Portionen
Kaum beginnt der Frühling, schießt er aus dem Waldboden: der Bärlauch. Mit seinem würzigen Knoblauchduft und den zarten grünen Blättern ist er eines der beliebtesten Wildkräuter in der deutschen Küche. Dabei ist er nicht nur aromatisch, sondern auch ausgesprochen gesund – reich an Vitamin C, ätherischen Ölen und schwefelhaltige Verbindungen, die die Verdauung fördern.
In diesem Artikel stelle ich dir die besten Bärlauch Rezepte vor – von der klassischen Kräuterbutter bis zum cremigen Pesto, von der samtigen Suppe bis zur herzhaften Quiche.
Vor der Zubereitung müssen die Bärlauchblätter gründlich gewaschen werden. Spüle sie unter kaltem Wasser ab und schleudere sie anschließend trocken. Bitte kaufe Bärlauch beim Händler oder ernte ihn nur, wenn du dir wirklich sicher bist – das giftige Maiglöckchen sieht auf den ersten Blick ähnlich aus. Der einfachste Test: Zerreibe ein Blatt – Bärlauch riecht eindeutig nach Knoblauch.
Das beliebteste aller Bärlauch Rezepte ist das Pesto. Es ist in zehn Minuten fertig, lässt sich wochenlang im Kühlschrank aufbewahren und passt zu allem.
Zubereitung: Wasche und trockne 150 g frische Bärlauchblätter. Gib sie zusammen mit 50 g gerösteten Pinienkernen, 50 g frisch geriebenem Parmesan und 100 ml gutem Olivenöl in einen Mixer. Alles grob pürieren – das Pesto darf ruhig etwas stückig bleiben. Mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitronensaft abschmecken.
Das fertige Pesto in sterilisierte Gläser füllen und mit einer dünnen Schicht Olivenöl abdecken. So hält es sich im Kühlschrank bis zu 2 Wochen.
Tipp: Anstelle von Pinienkernen kannst du auch Walnüsse oder Mandeln verwenden. Für eine vegane Variante lässt du den Parmesan einfach weg und würzt mit etwas mehr Salz und Hefeflocken.
Bärlauch Butter ist eines der einfachsten und gleichzeitig genialsten Bärlauch Rezepte. Sie schmeckt auf frischem Brot, zu Steak oder Fisch, als Topping auf Suppen und zum Verfeinern von Nudeln.
Zubereitung: Lass 100 g Butter bei Zimmertemperatur weich werden. Wasche 50 g Bärlauchblätter und hacke sie sehr fein. Vermische die weiche Butter mit dem gehackten Bärlauch, etwas Zitronenschale, Salz und Pfeffer. Forme die Butter zu einer Rolle in Frischhaltefolie und lege sie mindestens eine Stunde in den Kühlschrank. Gekühlt hält sie sich eine Woche, eingefroren mehrere Monate.
Eine cremige Bärlauch Suppe ist Frühling im Teller. Das Rezept ist denkbar einfach und in unter 30 Minuten fertig.
Zubereitung: Schäle und würfle 500 g mehligkochende Kartoffeln sowie eine Zwiebel. Schwitze die Zwiebel in etwas Butter glasig an, füge die Kartoffelwürfel hinzu und gieße mit 500 ml Gemüsebrühe auf. Lass alles 15 Minuten köcheln, bis die Kartoffeln weich sind. Gib 150 g grob gehackte Bärlauchblätter hinzu und püriere die Suppe sofort – das bewahrt die leuchtend grüne Farbe. Rühre 100 ml Sahne unter und schmecke mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss ab.
Tipp: Die Suppe nicht mehr aufkochen, nachdem du den Bärlauch zugegeben hast – sonst verliert sie ihre schöne Farbe und das Aroma.
Pasta mit Bärlauch-Sauce ist eines der schnellsten Bärlauch Rezepte und trotzdem ein Genuss.
Zubereitung: Koche 400 g Pasta (Spaghetti oder Tagliatelle) nach Packungsanweisung. Brate in einer Pfanne eine Knoblauchzehe in Olivenöl an, füge 100 g grob gehackte Bärlauchblätter hinzu und dünste sie kurz an. Gib 200 ml Sahne dazu und lass die Sauce einige Minuten einköcheln. Hebe die abgetropfte Pasta unter, schmecke mit Salz, Pfeffer und reichlich Parmesan ab.
Für besondere Anlässe oder ein ausgiebiges Mittagessen ist eine Bärlauch Quiche perfekt. Sie lässt sich gut vorbereiten und schmeckt sowohl warm als auch kalt.
Zubereitung: Belege eine Quicheform (26 cm) mit ausgerolltem Mürbeteig. Vermische 3 Eier mit 200 ml Sahne, 100 g Crème fraîche, 100 g geriebenem Käse, 150 g fein gehacktem Bärlauch und würze mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss. Gieße die Masse in die Teigform und backe die Quiche bei 180°C Umluft für 35–40 Minuten, bis die Füllung gestockt und leicht goldbraun ist.
Die allereinfachste Art, Bärlauch zu genießen: als Aufstrich auf frischem Brot. Mische fein gehackten Bärlauch mit weichem Frischkäse, einem Spritzer Zitronensaft, Salz und Pfeffer. Fertig ist ein frischer Frühlingsaufstrich, der in Minuten auf dem Tisch steht.
Frische Bärlauchblätter halten sich im Kühlschrank, in ein feuchtes Tuch gewickelt, 2–3 Tage. Verwelkten Bärlauch kurz in kaltes Wasser legen – er erholt sich oft wieder.
Bärlauch ist intensiver als frische Petersilie, aber milder als roher Knoblauch. Als Faustregel gilt: für 4 Personen reichen 100–150 g frische Blätter.
Um die kurze Saison zu überbrücken, lohnt es sich, größere Mengen als Pesto einzumachen oder gehackt einzufrieren. So hast du das Frühlings-Aroma das ganze Jahr über.
Bärlauch ist eines der aufregendsten Saisonprodukte des Frühlings. Die Bärlauch Rezepte in diesem Artikel zeigen, wie vielseitig das Wildkraut einsetzbar ist – von schnellen Alltagsrezepten bis hin zu festlichen Gerichten. Nutze die kurze Saison und probiere mindestens ein Rezept aus. Am besten fängst du mit dem Pesto an – du wirst es nicht bereuen!
Bärlauch hat von März bis Mai Saison. Am aromatischsten ist er im April, bevor er zu blühen beginnt. Die Blätter verlieren nach der Blüte an Geschmack und werden zäher.
Zerreibe ein Blatt zwischen den Fingern – Bärlauch riecht deutlich nach Knoblauch. Maiglöckchen und Herbstzeitlose haben diesen Geruch nicht. Im Zweifelsfall lieber beim Händler kaufen als selbst sammeln.
Ja! Bärlauch lässt sich gut einfrieren. Am besten als fertiges Pesto oder fein gehackt in Eiswürfelformen einfrieren. So hast du den Frühlingsgeschmack das ganze Jahr über.
Absolut – roh hat Bärlauch den intensivsten Geschmack. Er eignet sich perfekt für Salate, Kräuterbutter oder als frische Garnitur. Durch Hitze verliert er etwas an Aroma.
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